
Warum "The World behind Wonderland" kein leichtes Buch sein will
Dieses Buch wollte nie gefallen.
Und es wollte nie bequem sein.
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Mir war von Anfang an bewusst, dass diese Geschichte nicht für jeden Leser geeignet sein würde. Dass sie aneckt. Dass sie polarisiert. Wie hart sie am Ende wirklich werden würde, hat sich jedoch erst im Schreiben gezeigt.
Und ich habe mich entschieden, nicht zurückzuweichen.
Kompromisslos – was das wirklich bedeutet
„Kompromisslos“ ist ein Wort, das schnell benutzt wird.
Für mich bedeutet es in diesem Fall etwas sehr Konkretes:
An erster Stelle steht die Dynamik zwischen Richard und Sasha.
Sie ist nicht weichgezeichnet. Nicht moralisch kommentiert. Nicht entschärft.
Diese Geschichte erklärt nichts weg.
Sie bewertet nicht.
Sie ordnet nicht ein.
Sie zeigt.
An zweiter Stelle steht genau diese fehlende moralische Einordnung.
Ich nehme dem Leser nicht die Verantwortung ab, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ich schreibe nicht, was richtig oder falsch ist.
Ich erzähle, was zwischen zwei erwachsenen Menschen geschieht — und lasse Raum für Reibung.
Danach folgt die Konfrontation mit Lust und Macht.
Nicht als Gewaltfantasie.
Nicht als „gebrochen werden“.
Sondern als bewusste, gewollte Dynamik.
Als Spiel mit Kontrolle, Hingabe, Erziehung und Gehorsam — ohne Klischees, ohne Zwang, ohne Romantisierung von Übergriffen.
Erst danach kommen psychologische Tiefe und Sprache.
Sie tragen die Geschichte, aber sie sind nicht ihr Motor.
Der Motor ist das, was zwischen diesen beiden Figuren entsteht.
Kein Schutzraum für Glaubenssätze
Dieses Buch will nicht, dass sich Leser sicher fühlen.
Es will, dass sie sich fragen:
Warum empfinde ich das gerade als falsch?
Ist es wirklich falsch — oder widerspricht es nur dem, was ich gelernt habe?
The World behind Wonderland konfrontiert mit Lust, Macht, Kontrolle und Selbstbestimmung.
Und es konfrontiert mit der Möglichkeit, dass nicht alle Glaubenssätze, nach denen wir leben, tatsächlich unsere eigenen sind.
Unwohlsein ist hier kein Nebeneffekt.
Es ist Teil des Konzepts.
Das letzte Kapitel
Ja, ich weiß, dass spätestens im letzten Kapitel einige Leser aussteigen werden.
Und das ist in Ordnung.
Weil auch das dazugehört.
Es gibt Beziehungsmodelle, die intensiv sind.
Die weit gehen.
Die nicht der gesellschaftlichen Komfortzone entsprechen.
Ich habe mich entschieden, das nicht zu glätten.
Nicht abzuschwächen.
Nicht aus Angst vor Ablehnung zu relativieren.
Warum es nicht leicht sein darf
Dieses Buch darf nicht leicht sein,
weil es ehrlich ist.
Ehrlich in seiner Dynamik.
Ehrlich in seiner Darstellung von Lust und Macht.
Ehrlich in seiner Weigerung, moralische Leitplanken zu setzen.
Nicht jedes Buch muss weich landen.
Manche sollen etwas verschieben.
Und genau das tut diese Geschichte.
Überraschungsrelease:
Ein neues Buch. Eine neue Reihe. Kein Zurück.
Überraschungsrelease: Ein neues Buch. Eine neue Reihe. Kein Zurück.
Manchmal passieren Dinge leise –
und treffen dann mit voller Wucht.
Mein neues Buch ist heute erschienen.
Ohne Ankündigung. Ohne Countdown. Ohne große Worte.
Und dennoch waren die Printausgaben innerhalb von drei Stunden ausverkauft.
Ich habe nicht mit diesem Ansturm gerechnet.
Nicht mit dieser Geschwindigkeit.
Nicht mit dieser Wucht.
Was ich gefühlt habe?
Alles.
Erleichterung. Dankbarkeit. Unglaube. Angst. Stolz.
Und diesen einen Moment, in dem man merkt:
Jetzt ist es draußen. Jetzt gehört es nicht mehr nur mir.
Eine neue Welt beginnt
Dieses Buch ist der Auftakt einer komplett neuen Reihe.
Es hat nichts mit Master and Servant zu tun.
Keine Fortsetzung. Kein Rückgriff. Kein Sicherheitsnetz.
Es ist direkter.
Härter.
Kompromissloser.
Vielleicht ein wenig Old School im Gefühl –
aber ohne Umwege. Ohne Beschönigung. Ohne Schutzschicht.
Dieses Buch fragt nicht, ob es darf.
Es konfrontiert.
Worum es wirklich geht
Im Kern geht es um eine Frage, die leise beginnt –
und irgendwann nicht mehr ignoriert werden kann:
Lebst du nach Glaubenssätzen, die wirklich deine sind?
Oder nach denen, die man dir beigebracht hat?
Die Protagonistin wird gezwungen, sich selbst zu begegnen.
Ihren Sehnsüchten.
Ihren Ängsten.
Ihren Überzeugungen.
Und sie erkennt, dass vieles davon nie ihr gehört hat.
Diese Erkenntnis erschüttert.
Sie reißt Grundfesten ein.
Und sie lässt kein Zurück mehr zu.
Richard & Sasha
Im Zentrum stehen zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Richard – hart, kontrolliert, verschlossen.
Ein Mann, der keine Gefühle wollte und keine Nähe zuließ.
Sasha – verletzlich, voller Mauern, voller Geheimnisse.
Eine Frau, die sich selbst nicht vollständig kennt.
Er ist der Erste, der sie lesen kann,
obwohl sie ihr Leben lang gelernt hat, sich zu verstecken.
Zwischen ihnen wächst etwas, das nicht benannt wird –
aber spürbar ist.
In jedem Blick.
In jeder Spannung.
In jeder unausgesprochenen Nähe.
Gerade diese Kombination aus ihrer Verletzlichkeit und seiner Härte war für mich beim Schreiben eine Grenze.
Eine, an der ich gezögert habe.
Eine, an der ich mich gefragt habe, ob es zu viel ist.
Zweifel gehören dazu
Ja, ich hatte Zweifel.
Ob dieses Buch zu hart ist.
Zu kompromisslos.
Zu direkt.
Ob ihm vielleicht die Seele fehlt.
Heute weiß ich:
Dieses Buch hat eine Seele –
aber sie ist roh. Ungeschönt. Ehrlich.
Und ich weiß auch:
Es wird nicht für jeden sein.
Manchen Lesern wird es zu viel sein.
Und das ist vollkommen in Ordnung.
Was ich mir wünsche
Ich wünsche mir Reaktionen.
Positive.
Aber auch erschütternde.
Ich wünsche mir, dass Leser innehalten.
Dass sie sich selbst hinterfragen.
Dass sie spüren, wo sie sich vielleicht schon zu lange verleugnen.
Und ich wünsche mir, dass sie fühlen,
wie viel Tiefe, Verletzlichkeit und emotionale Nähe in dieser Geschichte liegen.
Ein letzter Gedanke
Wenn du dich in Richards und Sashas Welt traust,
wirst du dich verlieren.
Und es wird keinen Weg zurück geben.
Willkommen am Anfang.
Charaktertiefe:
Dakota – Zwei Seelen, ein Kampf
Es gibt Figuren, die tragen ihre Stärke sichtbar nach außen. Und es gibt Figuren wie Dakota — deren wahre Stärke dort liegt, wo niemand hinsieht.
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Dakota ist ein Charakter, der aus Licht und Dunkelheit zugleich besteht. Eine Frau, deren Vergangenheit sie zerrissen hat und die versucht, ihre beiden Welten wieder in Einklang zu bringen: die Soldatin, die unerschütterlich funktioniert, und die private Dakota, die lange Zeit geglaubt hat, zu wenig zu sein.
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Zwischen Pflicht und Herz
Ihr Beruf ist nicht einfach ein Beruf. Er ist ihr Rückgrat, ihr Stolz, ihr Wille, diese Welt ein Stück sicherer zu machen. Doch genau dort liegt auch ihr größter innerer Konflikt: zwischen dem, was sie tun möchte – und dem, was man ihr zutraut oder erlaubt.
Die schwierige Beziehung zu ihrem Vater, der zugleich ihr Vorgesetzter ist, verstärkt diesen Kampf. Er will sie schützen, sie sieht darin Bevormundung. Zwei Herzen, die dieselbe Sprache sprechen, aber sich über Jahre nicht verstanden haben. Erst nach und nach begreift Dakota, warum er so handelt, wie er handelt — und findet zu ihm zurück.
Was sie antreibt
Dakota ist jemand, der zu viel gesehen hat, um die Welt je wieder naiv zu betrachten. Sie kennt die Abgründe menschlicher Grausamkeit und trägt diese Bilder wie Schatten in sich.
Doch genau diese Schatten treiben sie an: Sie will schützen, was sie liebt.
Ihre Familie. Ihre Kameraden. Ihre Hunde. Und jene Menschen, die nicht für sich selbst kämpfen können.
Der Glaube, nicht genug zu sein
Dakota glaubt oft, sie könne nicht führen, könne nicht standhalten, könne nicht so stark sein, wie andere sie sehen.
Eine Überzeugung, die tief sitzt – aber falsch ist.
Denn Dakota ist loyal bis ins Mark. Eine Frau, auf die man sich blind verlassen kann. Jemand, der in entscheidenden Momenten einen klareren Kopf behält als viele, die weitaus selbstbewusster auftreten.
Die zweite Seele
In ihr leben zwei Versionen:
die Soldatin – kühl, rational, bereit, in Sekunden Entscheidungen zu treffen.
und die private Dakota – emotional, verletzlich, unsicher.
Lange wusste sie nicht, wie beide zusammenpassen sollen. Ihr Einsatz hat diese Seelen getrennt und der Weg zurück war steinig.
Doch Kay… Kay wird zu dem Menschen, der sie nicht formt, sondern ihr zeigt, wer sie immer schon war. Er gibt ihr Sicherheit, Stabilität und den Mut, ihre Stärke auch im Privaten zuzulassen.
Der Moment, der sie zerreißt
Als Kay schwer verletzt wird, trifft Dakota das wie ein Schlag aus einer Vergangenheit, die sie gerade erst zu verarbeiten begann. Sie muss ihrer eigenen Hölle noch einmal ins Gesicht sehen – und gleichzeitig stark bleiben. Für ihn. Für sich. Für das, was sie beide aufgebaut haben.
Was sie sich am tiefsten wünscht
Hinter all der Härte liegt ein simpler, weicher Wunsch: ein friedliches, liebevolles Leben.
Mit Kay.
Mit den Hunden, die mehr Familie sind als Tiere.
Mit der Gewissheit, irgendwann an einem Ort anzukommen, der nur ihr gehört.
Das, was die Welt selten sieht
Dakota zeigt der Welt Mut. Stärke. Loyalität.
Doch nur wenige dürfen die Seite sehen, die sie am meisten fürchtet zu offenbaren: ihre Verletzlichkeit.
Dabei ist es genau diese Seite, die sie so unglaublich menschlich macht.
Warum wir sie lieben
Dakota ist keine perfekte Heldin.
Sie ist ein Mensch.
Und genau deshalb berührt sie uns so.
Weil sie kämpft.
Zweifelt.
Wieder aufsteht.
Und am Ende erkennt, dass auch sie Licht verdient — selbst wenn es aus den dunkelsten Nächten kommt.
Charaktertiefe: General Kay Bongartz – und die Dämonen, die ihn im Stillen begleiten
Es gibt Charaktere, die man schreibt –
und dann gibt es Charaktere, die sich tief in einen hineinbohren,
bis man selbst ein Stück anders ist als zuvor.
Kay Bongartz ist einer dieser Charaktere.
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Nach außen wirkt er wie ein Monument aus Disziplin und Loyalität.
Ein Mann, der niemals schwankt.
Einer, der die Kontrolle nicht verliert, weil er weiß, was passieren kann,
wenn sie einem entgleitet.
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Doch diese Stärke wurde nicht geschenkt.
Sie hat einen Ursprung, über den er nicht spricht –
und vielleicht nie sprechen wird.
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Ein Moment, der sein Leben geformt hat – ohne dass jemand davon weiß
In jungen Jahren erlebte Kay etwas,
das einen Menschen für immer verändert.
Etwas, das so schwer war,
so moralisch unendlich kompliziert,
dass er den Rest seines Lebens darauf gebaut hat,
nie wieder in eine ähnliche Situation zu geraten.
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Er hat eine Entscheidung treffen müssen,
eine, die niemand treffen sollte.
Eine, die bis heute wie ein unsichtbarer Schatten an ihm klebt.
Sie ist der Grund dafür, dass er so hart zu sich selbst ist.
Der Grund, warum er Perfektion verlangt – von anderen, aber besonders von sich selbst.
Er glaubt, damals versagt zu haben.
Auch wenn das niemand außer ihm so sieht.
Diese Schuld hat kein Gesicht, kein Detail, keine Worte –
und doch trägt er sie jeden Tag mit sich,
in der Stille, in den Nächten, in den Momenten,
in denen er sich unbeobachtet fühlt.
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Der Albtraum, der ihn wieder eingeholt hat
Jahre später stand er erneut an einer Grenze,
an der Menschen alles verlieren können.
Ein Augenblick, der ihn daran erinnerte,
wie grausam nah Vergangenheit und Gegenwart manchmal beieinanderliegen.
Er sah die Möglichkeit eines erneuten, unausweichlichen Verlusts –
einen Moment, der ihm zeigte,
dass die Welt, die er kontrolliert glaubt,
innerhalb von Sekunden in sich zusammenfallen kann.
Es ist diese zweite Wunde,
unsichtbar und dennoch so präsent,
die ihn dazu bringt, immer wachsam zu bleiben.
Immer vorbereitet.
Immer einen Schritt voraus –
aus Angst, wieder machtlos zu sein.
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Warum er so hart ist
Kay lebt mit der Überzeugung,
dass Stärke der einzige Weg ist,
um nie wieder jemanden zu verlieren.
Nie wieder zu spät zu sein.
Nie wieder zusehen zu müssen.
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Er baut Mauern aus Disziplin.
Er definiert sich über Kontrolle.
Er verlangt Ordnung, Fairness und absolute Präzision –
weil Chaos für ihn Erinnerungen weckt,
die er nicht noch einmal erleben will.
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Seine größte Angst ist nicht der Tod.
Es ist der Verlust.
Der endgültige.
Der unausweichliche.
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Dakota – sein Licht, sein Erdungspunkt, seine Wahrheit
Dakota ist die einzige Person,
bei der seine Mauern Risse bekommen.
Sie sieht Dinge, die er verbergen will.
Sie erkennt, was andere nicht bemerken sollen:
dass er kein übermenschlicher Fels ist,
sondern ein Mann, den die Vergangenheit hart gemacht hat –
und die Liebe weich.
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Durch Dakotas Trauma lernt Kay,
dass Schwäche kein Makel ist.
Dass er nicht jeden Schatten allein tragen muss.
Dass er nicht versagt, wenn er bricht.
Dass Liebe nicht Stärke verlangt –
sondern Ehrlichkeit.
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Sie ist es, die ihm zeigt,
dass er mehr ist als seine Entscheidungen.
Mehr als seine Schuld.
Mehr als sein Schweigen.
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Seine Menschlichkeit – und warum er Leser so tief berührt
Kay Bongartz ist nicht eindimensional stark.
Er ist nicht unantastbar.
Er ist ein Mann, der seine Schatten im Stillen besiegt,
jeden Tag aufs Neue.
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Er liebt auf seine eigene Art:
still, ernst, konsequent.
Er schützt auf seine eigene Art:
mit Kopf, Herz und Zähnen.
Er lebt auf seine eigene Art:
mit Narben, die niemand kennt,
und mit einer Loyalität, die tiefer geht,
als Worte es ausdrücken könnten.
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Er erinnert uns daran,
dass niemand „einfach so“ zu dem Menschen wird,
der er heute ist.
Dass das Leben uns schleift, prägt, verändert.
Und dass selbst die stärksten Menschen
Geschichten mit sich herumtragen,
über die sie schweigen,
weil sie sonst zerbrechen würden.
Blick hinter die Kulissen: Recherchetage zu Spezialeinheiten
Manchmal beginnt alles mit einem einzigen Moment.
Bei mir war es eine Diskussionsrunde über den Afghanistankrieg.
Ich habe sie zufällig gesehen – und doch hat sie etwas in mir ausgelöst, das ich nicht mehr ignorieren konnte.
Ich bin ein chronisch neugieriger Mensch. Wenn mich ein Thema packt, halte ich mich nicht an der Oberfläche. Ich tauche. Tief. Manchmal zu tief.
Und genau das ist hier passiert.
Was als lose Idee begann, als vage Vorstellung von einem Mann namens Ansgar, wurde rasend schnell zu einem Strudel aus Recherche, Emotionen und Erkenntnissen.
Ich stand an einem Punkt, an dem ich wusste:
Entweder greife ich jetzt nach diesem Strohhalm – oder ich lasse die Idee im Erdboden verschwinden, bevor sie überhaupt atmen kann.
Ich habe zugegriffen.
Eintauchen in eine Welt, die man nicht sehen soll
Meine Recherche begann dort, wo man selten hinschaut:
Bei Interviews von Menschen, die damals direkt beteiligt waren.
Bei Berichten von Soldaten, Dokumentationen, Diskussionsrunden.
Bei Stimmen, die nicht laut genug gehört wurden.
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Es dauerte nicht lange, bis der Moment kam, an dem mir klar wurde, wie viel von dem, was wir als Gesellschaft wissen sollen, schlicht falsch war.
Wie viele Wahrheiten verschoben, verschluckt oder gar nie ausgesprochen wurden.
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Und je tiefer ich ging, desto klarer wurde mir:
Diese Menschen – die, die im Verborgenen arbeiten, riskieren, leiden – bekommen bis heute nicht die Anerkennung, die sie verdienen.
Viele wissen nicht einmal, dass sie existieren.
Dass sie leben. Kämpfen. Verlieren. Aufstehen. Weitergehen.
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Vieles wurde verschwiegen.
Vieles wird noch immer verschwiegen.
Und meine Wahrnehmung hat sich in dieser Zeit komplett verändert.
Der Moment, der alles größer gemacht hat
In Band 2 kam der Augenblick, in dem alles „klick“ gemacht hat.
Ich wusste plötzlich, dass das, was ich hier erschaffe, viel größer ist, als ich dachte.
Größer als eine einzelne Geschichte.
Größer als ein einzelner Charakter.
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Es wurde zu einem Geflecht aus Schicksalen, Konsequenzen, Narben – und einer Wahrheit, die kaum jemand in Worte fassen will.
Recherche, die unter die Haut geht
Das Schreiben dieser Geschichte bedeutete auch:
Beklemmung.
Ehrfurcht.
Wut.
Herzschmerz und Herzschwere.
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Denn manche Machenschaften, auf die ich gestoßen bin, sind so unmenschlich, so grausam, dass der Verstand eines normalen Menschen kaum in der Lage ist, sie zu begreifen.
Diese Tiefe, diese Härte, diese Schatten – sie begleiten mich bis heute.
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Es gab Informationen, bei denen ich aufhören musste.
Durchatmen.
Pausieren.
Gerade im Hinblick auf das, worauf Band 5 hinausläuft.
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Mehr als einmal hätte ich am liebsten nicht weitergeschrieben.
Mehr als einmal hat es mich an den Rand gebracht.
Aber ich wusste: Wenn ich es erzähle, dann mit Respekt.
Mit größtmöglicher Sorgfalt.
Mit dem Bewusstsein, dass reale Schicksale und Fiktion sich hier berühren – und ich diese Linie niemals gedankenlos überschreiten darf.
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„Wer aufmerksam liest und recherchiert, wird die Wahrheit finden“, habe ich mir gesagt.
„Für alle anderen bleibt es Fiktion.“
So soll es sein.
Was bleibt?
Diese Recherche hat mich verändert.
Sie hat mit jedem Detail, jeder Geschichte und jedem erschütternden Bericht neue Narben in meinem eigenen Blick auf die Welt hinterlassen.
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Ich habe gelernt, dass die Welt von außen viel heller glänzt, als es der Wahrheit entspricht.
In den Schatten hingegen lauern Dinge, Gefahren und Dämonen, die man niemals zu Gesicht bekommen möchte.
Und genau dort führt dieser Roman hin.
In die Schatten.
In die Tiefe.
Dahin, wo Geschichten nicht nur erzählt, sondern ausgehalten werden müssen.
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Die Leser dürfen sich auf viel freuen –
auf Tiefe, auf Nachdenken, auf harte Wahrheiten hinter glänzenden Fassaden.
Und auf eine Geschichte, die vielleicht genauso viel mit ihnen macht, wie sie es mit mir getan hat.
Neun Monate Dunkelheit – was seit dem Release passiert ist
Neun Monate sind vergangen. Neun Monate voller Dunkelheit, Lichtmomente, Zweifel, Emotionen
– und einer Welle an Rückmeldungen, mit der ich nie gerechnet hätte.
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Als mein Buch "Master and Servant - The hell inside you" erschienen ist, war mir bewusst, dass ich anecke.
Ich schreibe über Themen, vor denen viele zurückschrecken. Tiefe. Trauma. Dinge, die hässlich, roh und unbequem sind.
Ich war vorbereitet auf Kritik. Auf Stirnrunzeln. Vielleicht sogar auf Ablehnung.
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Aber was ich stattdessen bekam, hat mich überrollt.
Die ersten Nachrichten.
Die ersten Rezensionen.
Die ersten Menschen, die mir geschrieben haben, wie sehr sie das Buch berührt hat.
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Ich war überrascht. Überwältigt. Und ehrlich gesagt: ein bisschen erschüttert – im positivsten Sinn.
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Eine Leserin nannte mein Buch lebensverändernd.
Lebensverändernd.
Ich musste diesen Satz mehrfach lesen, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass ein Werk, das „doch nur“
eine Geschichte über Tiefe und Trauma erzählt, eine solche Kraft entfalten kann.
Dass Worte bewegen.
Dass Worte heilen.
Dass Worte aufwühlen – im Guten wie im Schlechten.
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Eine andere Leserin schrieb mir, dass sie durch Dakota Halt gefunden hat.
Dakota, diese gebrochene, traumatisierte, kämpfende Seele.
Sie sah in ihr etwas, das sie an sich erinnert hat – und gleichzeitig etwas, an dem sie wachsen konnte.
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Am Ende jedes Tunnels gibt es Licht.
Vielleicht war das die größte Erkenntnis der letzten Monate.
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Und mitten in all dem: tiefe, tiefe Dankbarkeit.
Für jede Nachricht.
Jede Rezension.
Jeden Menschen, der sich getraut hat, mir seine Gedanken anzuvertrauen.
Für die Geschichte selbst, die ich erzählen durfte.
Für den Austausch, der nie selbstverständlich ist.
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Doch je weiter ich an der Reihe schreibe, desto näher komme ich dem Ende.
Und desto schwerer wird es.
Meine Protagonisten – sie sind mir ans Herz gewachsen. Ich möchte sie nicht loslassen.
Manchmal frage ich mich, ob ich jemals wieder eine Reihe erschaffen kann, die so viel Tiefe hat.
So viel Chaos und so viel Licht zugleich.
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Der Moment, an dem mir klar wurde, dass dieses Projekt größer ist als ich selbst, kam beim Schreiben von Band 2.
Die Ideen hörten nicht auf zu strömen.
Die Komplexität wuchs mir fast über den Kopf – auf die schönste Art.
Und dann die Nachrichten.
Sprachnachrichten, in denen ich hören konnte, wie sehr mein Buch bewegt hat.
Wie viele Gefühle ich ausgelöst habe.
Wie viel in den Menschen passiert ist.
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Die Vorbestellungen für Band 2 haben mich komplett sprachlos gemacht.
Ich hätte nie mit einer solchen Menge gerechnet.
Nie.
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Und dann gibt es noch die Schattenseite des Schreibens.
Die Szenen, die mich zerstört haben.
Mein Herz, das in tausend Stücke brach, weil ich Dinge schreiben musste, die weh tun.
Heute ist es wieder ganz – aber mit Narben.
Und vielleicht ist es genau das, was diese Geschichte ausmacht.
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Meine Community hatte in all dem einen riesigen Anteil.
Ihr habt gefragt, wann das nächste Buch kommt.
Ihr habt mich motiviert, weiterzuschreiben, selbst in Momenten, in denen es schwer war.
Es sind Freundschaften entstanden.
Echte Verbindungen.
Und dafür bin ich mehr als dankbar.
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Was mich am meisten bewegt?
Dass meine Bücher etwas in Bewegung setzen.
Dass Menschen plötzlich anders auf ihre Mitmenschen blicken.
Mit mehr Einfühlungsvermögen.
Mit mehr Verständnis.
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Am Ende soll genau das bleiben:
Achtung voreinander.
Das Bewusstsein, dass jeder eine Geschichte trägt.
Dass nichts davon auf der Stirn steht.
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Ich bin dankbar – unfassbar dankbar – dass meine Werke mit so viel Leidenschaft gelesen werden.
Dass ihr sie euren Freunden empfehlt.
Dass ihr brennt.
Dass ihr fühlt.
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Und wenn ich meinem Ich vom Tag des Releases etwas sagen könnte, dann wäre es wohl das:
Diese Reihe wird alles verändern.
Dich.
Dein Schreiben.
Dein Leben als Autorin.
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Danke für diese neun Monate.
Für jede einzelne Nachricht.
Für jede Emotion.
Für jede Träne – eure und meine.
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Die Reise ist noch nicht vorbei.
Aber sie hat jetzt schon mehr bewegt, als ich je erahnt hätte.
News zu Master and Servant Band 3
Viele von euch, die mir auf Instagram folgen, haben mitbekommen, dass mich eine immense Schreibblockade erwischt hat und ich so meinen angedachten Termin zur Veröffentlichung von "Old School" Band 3 nicht einhalten konnte, der eigentlich im Mai angedacht war. Das Buch wird erscheinen, den Termin kann ich euch leider noch nicht sagen. Es ist sinnlos, einen neuen Termin anzukündigen und diesen nicht halten zu können.
Aber eine positive Nachricht habe ich für alle "Master and Servant"-Fans, Band 3 wird im November erschienen. Fix. Dieses Buch habe ich bereits letztes Jahr geschrieben, es musste "nur noch" korrigiert werden. Das habe ich die letzten Wochen still, heimlich und leise getan. Gerade liegt es aktuell noch einmal bei meinen Testlesern und wird dann im Oktober in den Druck gehen, sodass ihr es im November in euren Händen halten und lesen könnt.
Alle weiteren Informationen erhaltet ihr hier und auf Instagram.
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Eines kann ich euch schon verraten: Es gibt großartige Neuigkeiten! Bald darf ich sie euch mitteilen.
Master and Servant goes to
"Krähennest"

Die ersten beiden Bände der Master and Servant Reihe könnt ihr nun auch im stationären Buchhandel beim "Krähennest" im Parsberg als Print kaufen.
Es handelt sich dabei um den Buchladen des Lycrow Verlags, der am 9. August seine Pfoten geöffnet hat. Die Öffnungszeiten findet ihr auf Instagram.
Der Laden ist wunderschön und hebt sich ab von den großen Ketten. Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Selfpublisher dort ein zu Hause finden dürfen.
Wenn ihr dort seid und meine Bücher entdeckt, freue ich mich immer über Bilder und Verlinkungen auf Instagram.
Erscheinungsdatum
Master and Servant
Band 2

Markiert euch den 27. März im Kalender, denn dann geht es weiter mit der Reihe "Master and Servant". Der zweite Teil wird euch noch tiefer in die Geschichte ziehen und ich verspreche euch, eine Achterbahn der Gefühle ist vorprogrammiert. Meine Testleser haben mich bereits ausgiebig verflucht.
In diesem Buch nimmt euch Ansgar, Dakotas Vater, mit auf eine anstrengende Reise, die voller Gefühle, Selbstzweifel, Neugier und Problemen gespickt ist. Der Grund? Dylan.
Das Buch könnt ihr bereits vorbestellen und wird dann pünktlich zum Release ausgeliefert (wenn die Post funktioniert). Traut ihr euch in die Tiefen der Geschichte einzusteigen?
Erscheinungsdatum
Master and Servant
Band 1

Am 27. Februar erblickt ein weiteres meiner Bücher das Licht der Welt, dass bislang bei einigen nur unter dem Projektnamen "M&S" bekannt ist.
Es ist der Auftakt zu einer neuen Reihe. Natürlich wird es auch im Genre Dark Romance zu Hause sein. Allerdings hat es ein Subgenre. Welches das sein wird, welche Tropes euch erwarten und auf welche Reise euch die Protas mitnehmen werden, erfahrt ihr am Donnerstag auf Instagram.
Eines kann ich euch versprechen. Es wird anders. Es wird dark. Es wird deep. Es wird unerwartet. Wer traut sich mit auf diese Reise zu kommen?